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Huéscar ein Landstrich der Kontraste

Huéscar präsentiert sich als ein Land der Kontraste mit großen landschaftlichen Unterschieden und Schönheit.
 
 

Hochebene und Gebirge

 

Wobei die hohe grüne Berglandschaft mit der fast wüstenhaften Hochebene zusammenstoßen. Die Landschaft besteht aus einer Reihe von Gebirgen wobei der „königliche“Berg „La Sagra“(mit seinen 2.383 Meter der höchste Gipfel der Subbétic) beeindruckend die Landschaft beherrscht , und begrenzt von den Gebirgen der Sierras de Gazorla,Sagra,Segura und Alcaraz .
 
 

„Cañadas reales“ auf den Spuren der großen Viehwege

 
 

Eine interessante Möglichkeit der Wanderrouten in dieser Region sind die „cañadas reales“ die königlichen Viehwege die quer durch Spanien führende Pfade, die Alfons X. im Jahr 1273 zum "Königlichen Weideweg" erklärte .
  Dabei wurden die Viehwege in Spanien in Kategorien eingeteilt .
  Die sogenannten „Cañadas“ mit 75,22 m Breite und die „Cordeles“ mit 37,61 m Breite ,Verdeles mit 20,89 m Breite und „Coladas“ welche Wege von geringer Breite sind.
 
 
 
 

Routen dieser königlicher Viehwege die auch heute noch verwendet werden um die Tiere aus den kaltem Norden im Spätsommer in den milderen Süden zu bringen.
  Das Netz der Viehwege hat in Spanien eine Länge von 125.000 km .
  Einige der. „Cañadas Reales“ in der. Provinz Granada und im Landkreis Huéscar sind: CAÑADA DEL CAMINO REAL DE LORCA und VEREDA DE LOS BALCONES, COLADA DEL CAMINO DE SERON..
 
  Doch wie so vieles ist auch die Kultur der cañadas bedroht durch Straßenbau und modernen Verkehr, in der Vergangenheit wanderten riesige Schaf und Ziegenherden auf ihnen alle zwei Jahre aus dem kalten Norden in den warmen Süden.
 
  Mit diesem System der Trashumancia ist das einzige was man benötigt die Natur,es besteht kein Bedarf Futter zu kaufen und die Tiere in Fahrzeugen zu transportieren.Man spart Treibstoff,schützt die Natur ,die Qualität der Schafswolle und Fleisch ist besser und man beachtet das Wechselspiel der Jahreszeiten.
 
  Ein heute sehr aktuelles Modell der Viehwirtschaft angesichts der bedrohlichen Szenarien von drohendem Umweltkolaps und Rohstoffmangel.
 
 

Zurück zu Huescar und seinen Schätzen ,und da muss unbedingt die regionale Schafsrasse „Cordero de Segura y La Sagra “ erwähnt werden.

 
  In der Bergigen Region waren die Hauptwirtschaftszweige durch Jahrhunderte hindurch der Getreideanbau und die Schafszucht .
  Dieser Umstand hat eine spezielle Weise der Schafszucht hervorgebracht die sich bis in unsere Tage erhalten hat und verbessert wurde durch Technische Fortschritte unserer Zeit.
 

Unter diesen Bedingungen wird die Schafart „Cordero de Segura y la Sagra“ gezüchtet mit Tradition und Geschichte. Die Rasse des Cordero Segureños wird unter der geschützten Geografischen Bezeichnung “Cordero de Segura y la Sagra” vermarktet .

 
  Die Haltung der Tiere unterliegt einer strengen Norm und das Siegel der I.G.P.erhalten ausnahmslos nur Schafe die in der Geografischen Zone geboren und gezüchtet und geschlachtet wurden.
 

Die Aufzucht unterliegt einer strengen Kontrolle von der Geburt bis zur Veterinären Behandlung bis zur Schlachtung.
  Die Haltung erfolgt großteils noch auf traditionelle Weise in Wanderherden und in den ersten Lebenswochen bekommen die Lämmer ausschließlich Milch.
 
  Ideales Gewicht des fertig verarbeiteten Lammes im ganzen sind 10 bis 13 kg dann zeichnet sich das Fleisch durch eine hellrosa Farbe aus und ohne den typischen starken Lammgeschmack. Das Fleisch ist besonders Zart und Saftig und eignet sich sehr für kurz gebratenes und für Grillgerichte. Aber auch die Teile wie die Lammhaxe sind nicht zu verschmähen und ergeben geschmort mit Kräutern ein Formidables Gericht.
 
 

Wer gerne einmal Huescar erkunden möchte sollte in einer der Höhlenunterkünfte die Nacht verbringen.

 
 
  Geschaffen zu Urzeiten von Ihren Bewohnern ,bieten diese Unterkünfte den Konfort und Ruhe in ihrem Inneren. Die Höhlenwohnungen sind die ältesten Bioklimatischen Unterkünfte der Welt,sie bewahren das ganze Jahr über eine gleichbleibende Temperatur. Der Besucher ist immer wieder überrascht über die reiche unterirdische Welt der Höhlenwohnungen ,dort zu wohnen ist wirklich etwas Spezielles.
 
 

Übrigens,Huéscar ist der ideale Ort um „Tapas“ in einer der vielen Tapas - Kneipen zu genießen.

 


 
  In der Ortschaft „Manantial de Fuencaliente“ findet man das “Molinilo de Fuencaliente”ein Restaurant wo man die typischen Gerichte der Region probieren sollte das Lamm „Segureño“ ,das Zicklein mit Knoblauch,das Rebhuhn „a la Escabeche“,den kalten Schweinebraten „lomo en orza,die Chorizzo Wurst,Blutwurst „morcilla“, die Spezialität „Migas“.
 
  Den Eintopf „Puchero“sollte man aber nur probieren wenn man einem Tag schwerste Landarbeit hinter sich hat, die typischen Zutaten dafür sind in Huescar: Schweinfleisch,gesalzene Panceta , getrocknete Schweinschulter,Huhn,Pute, Kaninchen,Safran,hart gekochtes Ei,Zitronensaft und Knoblauch.
 
 
 
 

Huescar bietet alle Zutaten für einen interessanten und anregenden Besuch für alle engagierten Genießer mit Sinn für ursprüngliche schöne Landschaft und gute Produkte.
 
 

Fotos : Patronato Provincial de Turismo de Granada
 

www.turismodegranada.org
 

Autor:Mª.Perez Rabadan

 
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